Noch ist Bio-Essen ein Exot in fränkischen Gaststätten und auch fair gehandelte Produkte werden nur selten eingesetzt. Für die selbsternannte Bio-Hauptstadt Nürnberg gibt es hier sicherlich noch Verbesserungspotential.

Die gute Nachricht, die Anzahl der Restaurants und Gaststätten, die auch beim Essen Nachhaltikeit in den Topf bringen wollen steigt.

In unserem regional-lotsen findet ihr in der Kategorie "gastronomie" Gaststätten und Catering Betriebe, die sich bio und (leider nur manchmal) auch fair auf die Fahnen geschrieben haben.

Im Gespräch mit einigen Wirten, wird aber auch deutlich, dass dies gerade in Gaststätten im Niedrigpreisniveau eine Frage der Nachfrage ist, denn selbst ein Aufpreis von nur 0,50€ auf den Bio-Schweinebraten im Vergleich zum herkömmlichen Schweinebraten führe, so ein Wirt, schon zu einem Rückgang der Nachfrage. Dabei sind mit diesem Aufpreis die realen Mehrkosten des Bio-Schweinebratens noch nicht mit abgedeckt.

Gerade Bio-Fleisch ist eben erheblich teurer, als herkömmliches Fleisch, denn die Tiere brauchen mehr Platz, leben länger und erhalten teureres Futter. So wird Bio-Fleisch und Wurst zum echten Luxus.

Aber auch hier gilt, mit unserem Konsum stimmen wir ab, jeden Tag, in was für einer Welt wir leben wollen. Massentierhaltung, Chemie im Futter, Antibiotika im Fleisch sind nur einige der Konsequenzen, die wir damit in Kauf nehmen.

Vielleicht einfach einmal weniger essen gehen, aber dann gesünder für uns und unsere Umwelt.

Mach den kleinen Unterschied!

herzlich grüßt
die BLUEPINGU Redaktion
Frank Braun

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