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Interview mit Bluepingu Gründer Frank Braun zum Thema des fairen Handels
Juli 2010: Nürnberg Heute über den Regionallotsen
Nürnberger Nachrichten 24.7.10: Gutes im Warenkorb - ein grüner Einkaufsführer
Das Stadtmagazin Plärrer berichtet in der Juni Ausgabe über den Regionallotsen
Stadt Nürnberg will Fairtrade Town werden
Artikel Nürnberger Zeitung 23.04.2010: Der Regionallotse - Die Welt verbessern ohne Besserwisserei von Erik Stecher
22.4.10: Regionallotse Franken jetzt in Buchform - Der Film zur Presskonferenz
Presseerklärung zur Klimamahnwache in Nürnberg am 12.12.09
Plärrer September 09
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Kleidung geht uns hautnah, wir brauchen Kleidung jeden Tag und Kleidung ist uns wichtig, denn wie wir uns kleiden sagt viel über uns als Menschen aus. Leider ist wenig Transparenz gegeben, um zu verstehen, was in unserer Kleidung an Schadstoffen drinsteckt, wie produziert wurde und von wem. Kinderarbeit und Umweltverschmutzung sind leider die ständigen Begleiter dieser globalen Maschinerie. Auch der Baumwollanbau hat Dimensionen erreicht, die höchst zerstörerisch für Mensch und Umwelt geworden sind.

Aber es gibt Alternativen an bio+fairer Kleidung, auch heute schon – schaut euch bei uns um!

Kampagne für saubere Kleidung veröffentlicht Studie zu den Arbeitsbedingungen in der Outdoor Industrie

Vor dem Hintergrund der vom 15. bis zum 18. Juli in Friedrichshafen stattfindenden »OutDoor«, der größten Outdoor-Messe Europas, veröffentlicht die Kampagne für saubere Kleidung eine Studie, die 15 der erfolgreichsten Outdoor Unternehmen befragt und Selbstbild und Realität gegenüberstellt. Auch Spiegel online hat heute einen guten Artikel mit dem Titel "Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch" dazu publiziert. Schön dass dieses Thema mal mehr Öffentlichkeit bekommt!

In der Studie kommt klar heraus, dass leider nicht automatisch bei Jacken für 600€ auch gerechte und gesunde Arbeitsbedingungen inklusive sind, wie dem Käufer durch die tollen Slogans und die inflationäre Verwendung von Begriffen wie Nachhaltigkeit suggeriert wird.

Während bei der Materialqualität genau hingesehen wird, spielen leider die sozialen Standards, die gezahlten Löhne und Arbeitsbedingungen für Firmen wie Patagonia, Schöffel und Co. gemäß der Studie nur eine untergeordnete Rolle. Dabei machen die Lohnkosten z. B. an einem Treckingschuh gemäß der Kampagne für saubere Kleidung weniger als 1% vom Preis aus.

Foto: Baumwollplückerin Credit: TransFair e. V. / Foto: S. Engelhardt

Aber es tut sich langsam was, nicht zuletzt, weil die Verbraucher mehr und mehr diese Geschäftspraktiken hinterfragen und bei iherer Kaufentscheidung einfließen lassen. So ist z.B. Jack Wolfskin gemäß dem Bericht kürzlich der Fair Wear Foundation beigetreten. Wenn wir als Konsumenten hier weiter Druck machen, dann werden hoffentlich diese finsteren Geschäftspraktiken bei diesen Firmen bald der Vergangenheit angehören.

Das liegt auch in unserer Hand!

 

Foto: Baumwollplückerin Credit: TransFair e. V. / Foto: S. Engelhardt

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die Bluepingu Redaktion
Frank Braun

 


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RK-Textil aus Fürth wurde als erste Textildruckerei-/stickerei in Deutschland nach IVN best und GOTS zertifiziert

T-Shirt-Druck mit Wohlfühlfarben

Die Metropolregion Nürnberg ist weiter auf dem besten Wege, sich in Deutschland als ein Zentrum für ökologisches Wirtschaften zu etablieren. Ein weiteres Beispiel der vielfältigen Gründeraktivitäten in der Region, die Innovation und ökologisches Denken verbinden ist die Firma RK-Textil aus Fürth.

Anbieter von zertifizierten Naturtextilien hatten es bisher schwer, wenn sie ihre ökologisch nachhaltig und sozial fair hergestellten T-Shirts, Sweatshirts usw. mit schönen Motiven bedrucken oder besticken lassen wollten. Denn in ganz Deutschland gab es keine Firma, die garantieren konnte, dass sie die hohen GOTS/IVN best Standards auch bei diesem Veredelungsschritt einhält.

Seit April hat sich die Situation grundlegend geändert! RK Textil aus Fürth darf als erste deutsche Textildruckerei/-stickerei die Zertifikate GOTS (Global Organic Textile Standard) und IVN best (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) führen. Unseres Wissens nach noch ein Novum in der deutschen Textildruckbranche .

IVN best ist heute das anspruchsvollste Zertifikat für Naturtextilien. Es bewertet nicht nur die ökologische Seite sondern ebenso die Einhaltung sozialer Standards entlang der gesamten Erzeugerkette.
RK-Textil in Fürth erhielt diese höchste Zertifizierungsstufe für Stickereien mit Baumwollgarnen, für Wasserfarbdrucke und Beflockungen. Die GOTS-Zertifizierung wurde erteilt für Stickereien mit Polyester-, Baumwoll- und Viskosegarnen, für Wasserfarbdrucke und für Beflockungen.

Es gibt also nun für Hersteller und Anbieter von Naturtextilien endlich auch einen deutschen Partner, der ihre ökologisch und sozial verantwortungsbewusst produzierte Ware mit ebensolchen Druck-, Flock- und Stick-Motiven versehen kann.

Das bedeutet: Die lange Versorgungskette vom ökofairen Baumwollanbau bis zum fertigen T-Shirt hat eine wunderbare Verlängerung erhalten – um langlebige, konturscharfe, farbbrillante, ökofaire Druck-, Flock- und Stick-Motive.

„Wohlfühlfarben“ nennt RK-Textil seine Produktlinie. Und das scheint uns an dieser Stelle ein passender Titel, denn nicht nur die Träger, die damit garantiert nur absolut giftfreie und gesundheitlich unbedenkliche Fasern, Farben und Garne an ihren Körper lassen, sondern auch die Anbieter, die sicher sein können, in Fürth ökofairen Textildruck zu bekommen, gewinnen mit diesem neuen Angebot. Und auch alle die, die man nicht so im Blick hat, die in der langen Erzeugerkette irgendwo auf der Welt die Garne, Fasern und Farben herstellen und verarbeiten. Denn sie können unter fairen Bedingungen arbeiten, erhalten auskömmlichen Lohn und sind keinen Giften ausgesetzt.

Kein Formaldehyd, keine optischen Aufheller, keine Schwermetalle – und sogar bügeln kann man die Drucke, ohne dass etwas passiert.

Das gefällt uns von Bluepingu und zeigt wieder einmal, es ist möglich, Textilien so zu produzieren, dass es am Ende nur Gewinner gibt!

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die Bluepingu Redaktion
Frank Braun


 


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Glore eröffnet diesen Sommer einen Pop-Up Store in Berlin

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Das Nürnberger nicht nur gute Bratwürste machen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Nun hat aber einer der Unseren zum Sprung in die Hauptstadt angesetzt. Ein Bericht von Sebastian Backhaus (http://sebastianbackhaus.wordpress.com/):

In der Hauptstadt tut sich was. glore zieht mir einer dritten Filiale nach Berlin. Die beiden bisherigen Läden befinden sich in Nürnberg und München. Vom 1. Juli bis Ende August wird glore seine Pforten im Belleville Store (Rosa-Luxemburg-Str. 27, 10178 Berlin) als Pop-Up Store Ã¶ffnen. Bernd Hausmann wird nicht nur das größte Angebot nachhaltiger Mode in Berlin präsentieren sondern auch verschiedene Events organisieren.

gloreshop3 gloreshop4glore Store in Nürnberg

Laut eco fashion junkies gibt es bereits bestätigte Events in Kooperation mit BioramaBransparenteco fashion junkiesKuyichi und veja. Im Berliner Store wird es natürlich auch Mode von Berliner Labels zu kaufen geben. Mit dabei sind  KenPandaMagdalena Schaffrin, und slowmo.

laden_muc_pic1 laden_muc_pic2glore Store in München

Christoph Harrach hat übrigens Ende 2007 Bernd dem glore Store in Nürnberg einen Besuch abgestattet. Das Video dazu kann man sich bei KarmaKonsum anschauen.

Einen Online-Besuch ist übrigens auch glore living wert. Hier findet man sorgfältig ausgewählte Produkte rund um den Wohn- und Büro-Bereich. glore fashion gibt es natürlich auch online: www.glore.de

Danke Sebastian für diesen schönen Beitrag über Glore.

Bluepingu wünscht Bernd alles Gute zum Start im großen Berlin. Wir sind gespannt, was wir da so aus der Hauptstadt berichtet bekommen!

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die Bluepingu Redaktion


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Kirsten Brodde's Top 100 Adressen für grüne Mode

Heute möchten wir euch Kirsten Brodde's Liste mit ihren 100 persönlichen Favoriten zum Kauf grüner Mode vorstellen.

Ich habe Kirsten auf der Bio-Fach kennengelernt. Sie ist eine Botschafterin für das Thema Grüne Mode mit viel Leidenschaft und Sachverstand. Kirsten hat von 2000 bis 2008 bei Greenpeace als Redaktuerin mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Verbraucherthemen gearbeitet.

Auf ihrem Blog Grüne Mode findet ihr jede Menge guter Informationen rund um das Thema. Über ihr Buch "Saubere Sachen" haben wir ja schon berichtet. Sehr lesenswert!

Das Angebot an ethisch und ökologisch einwandfreier Mode wächst. Allerdings zeigen meine Erfahrungen beim täglichen Einkauf, dass es da immer noch viel aufzuholen gibt! Eine akribische Sammlung ergab über 450 Adressen, die Kirsten gefunden hatte.

Hier finden sich nun ihre hundert persönlichen Favoriten, darunter bewusst viele deutsche Designer und Gründer: 

Kerstin Brodde's 100 grüne Mode Favoriten

 

Viel Spaß beim suchen und einkaufen!

 

Mach den kleinen Unterschied!

 

Herzlich grüßt
die Bluepingu Redaktion
Frank Braun

 


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