Baden oder duschen. Buchhandel oder Bücherei. Flüssigseife oder Seifenstück. Waschen bei 60 oder bei 30 °C. Papier- oder Stofftaschentücher. Ins Fitnessstudio oder joggen gehen. Eine Runde Golf spielen oder wandern. Fenster im Winter kippen oder stoßlüften. Den Aufzug nehmen oder Treppen steigen. Flaschenwasser oder Leitungswasser trinken.

Äpfel aus Südafrika oder aus der Region kaufen. Das Licht im Flur brennen lassen oder ausschalten. Zum Bäcker mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen. Die Heizung hochdrehen oder sich wärmer anziehen. Wasser auf dem Herd oder im Wasserkocher erhitzen. Altglas in der Mülltonne oder im Glascontainer entsorgen. Papier einseitig oder beidseitig beschreiben und bedrucken. Fleisch aus Massentierhaltung oder aus artgerechter Haltung. Auf der Autobahn beschleunigen oder konstant 120 km/h fahren. In der Kneipe Importbier oder eines der lokalen Brauerei trinken. Fernsehen oder auf der Terrasse sitzend den Sternenhimmel betrachten. Die Wäsche in den Trockner stecken oder auf den Wäscheständer hängen. Das Gemüse im Supermarkt in Plastikbeuteln geben oder lose in den Korb legen. Den Motor an der Ampel laufen lassen oder ab 20 Sekunden Haltezeit abschalten. Jeden Abend Werbewurfsendungen aus dem Briefkasten nehmen oder einen “Bitte keine Werbung”-Aufkleber anbringen.

Diese nicht vollständige Aufzählung verdeutlicht, dass wir täglich immer wieder die Wahl haben, Ressourcen zu verschwenden oder nachhaltig zu handeln. Nicht nur komplexe Entscheidungen, etwa auf einen Kleinwagen umzusteigen oder eine Solaranlage auf dem Haus zu installieren, tragen dazu bei, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.


Äußerungen wie “Ich alleine kann eh nichts bewirken” sind Ausreden für das eigene Nichtstun. Wir leben in einer Demokratie. Die Macht geht von uns aus. Ohne Feminismus gäbe es heute kein Frauenwahlrecht, ohne die friedliche Revolution in der DDR kein wiedervereinigtes Deutschland.

Auch in Sachen Klima- und Umweltschutz können wir als Verbraucher Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben. Würde niemand mehr im Supermarkt zur Plastiktüte greifen, gäbe es dort nur noch Baumwolltaschen. Würden wir kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, müssten die Landwirte ihre Betriebe umstellen.

Jeder kann täglich seinen Teil zu einer besseren Welt beitragen und andere zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren. Die 25 Umwelttipps oben können einfach umgesetzt werden. Oft spart man dabei sogar Geld und tut etwas für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden.


Wenn Ihr mehr über Nachhaltige Themen und Eure Hebel-Wirkung erfahren wollt, meldet Euch bei unserem (Kooperationsprojekt) kostenfreien E-Mail-Info-Kurs auf www.zukunftsbuendnis.de an! Mach den KLEINEN Unterschied!

Euer Christof

(Christof Herrmann ist neuer Bluepingu Aktivist und schreibt auf seinem Blog www.einfachbewusst.de über Minimalismus und Nachhaltigkeit im Alltag und auf Reisen.)

Mehr zum Thema: