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Gerade mache ich mein einwöchiges Berufspraktikum bei Bluepingu e.V.. Als ich den Auftrag bekam mich auf die Suche nach meinem ökologischen Fußabdruck zu machen, fragte ich mich zuerst, was das überhaupt ist.

Nachdem ich mich mithilfe der grünen Suchmaschine Ecosia informiert hatte, wusste ich Bescheid: Mein ökologischer Fußabdruck ist die Landfläche, die ich brauche, um meine Lebensstil zu gewährleisten d.h. meine CO2 zu absorbieren und meine Konsumbereiche (am wichtigsten sind Wohnen, Ernährung, Verkehr und Verbrauch von Konsumgütern) und die Energiemengen, die ich verbrauche zu liefern.
Mein Fußabdruck liegt laut footprint Deutschland bei 3.6 ha. Zustehen würde jedem von uns aber nur ein Fußabdruck von 1,8 ha. Anhand der nachfolgenden Screenshots könnt Ihr einen ersten Eindruck von der Berechnung gewinnen.

Um genau herauszufinden, wann und wo ich denn einen Fußabdruck hinterlasse, begann ich meinen Alltag zu durchleuchten.

Ich habe festgestellt, dass ich bei fast allen Tätigkeiten die ich im Alltag mache in der einen oder anderen Weise einen Fußabdruck in der Welt um mich herum hinterlasse. Auf meiner Suche habe ich einige Dinge gefunden, die ich im Bezug auf meinen Fußabdruck besser machen kann. Zum Beispiel wenn ich anstatt zehn Minuten mit dem Fahrrad zum Klavierunterricht zu fahren, mit dem Auto fahre. Wenn ich mir aus vielen verschiedenen exotischen Fruchtsäften einen Cocktail mit Eiswürfeln mixe. Oder wenn ich häufig die Heizung aufdrehe anstatt mir einen Pullover anzuziehen. Aber ich habe auch einige Dinge gefunden, die ich bisher gut gemacht habe: Zum Beispiel, dass ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule fahre oder dass wir unser Gemüse regional und möglichst auch aus ökologischem Anbau einkaufen. Die Spurensuche war für mich eine sehr interessante Erfahrung und es hat mir Spaß gemacht, herauszufinden wieviele Sachen ich ganz leicht besser machen kann. Es hat mir Mut gemacht, dass es immer auch alternative Wege gibt einen „guten (kleinen) Abdruck auf die Welt zu machen“. Deshalb kann ich Euch wärmstens empfehlen, Euch einmal selbst auf Eure eigene Spurensuche zu begeben und für euch herausfinden, wie Ihr euren Umgang mit der Umwelt verbessern könnt und wie einfach es manchmal ist, Euren Fußabdruck schnell ein ganzes Stück kleiner zu machen.

Dabei gibt es viele Fragen, die ihr Euch selbst stellen könnt:

  • Wie viele Strecken fahre ich mit dem Fahrrad?
  • Wie oft benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel anstatt mit dem Auto zu fahren?
  • Esse ich Lebensmittel aus der Region?
  • Esse ich ökologisch angebaute Lebensmittel?
  • Schalte ich elektronische Geräte nach dem Gebrauch komplett ab (auch die Steckerleiste)?
  • Kann ich zuhause Energie sparen?
  • Und es sind nicht immer die großen Sachen, die den Unterschied machen.

Damit Ihr Euren Fußabdruck selbst ausrechnen könnt: der Link zu footprint Deutschland

Eine fröhliche Spurensuche wünscht Euch
Euer Paul

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