Bio + Saisonal - ein starkes Team

Rosa Wolff hat mit ihrem Buch "Arm aber bio" Mut gemacht, dass Bio essen auch mit dem kleinen Geldbeutel möglich ist. Nach dem Motto "Kochen mit den Jahreszeiten mit Rosa Wolff" stellen wir auch im November wieder Rezepte für den kleinen Geldbeutel vor.

Dabei wollen wir aber auch möglichst auf Zutaten zurückgreifen, die in dieser Jahreszeit auch regional verfügbar sind, denn bio+regional sind ein starkes Team. Darüber hinaus schärft es unsere Sinne wieder etwas für die Zyklen der Natur.

Viel Spaß beim nachkochen und genießen! Geben sie die Rezepte auch weiter an Familie, Freunde und Bekannte und beweisen sie, bio essen muss nicht teuer sein!

Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Schafkäse
Der herbe Rosenkohl und der säuerliche-pikante Schafkäse gehen in diesem Gericht eine delikate Verbindung ein. Das Kartoffelpüree dazwischen ergänzt das Ganze zur kompletten Mahlzeit.

4 Personen
750 g Rosenkohl
750 g Kartoffeln
Salz
200 ml Milch (eine Mischung aus Sahne und Wasser tut's auch)
1 Becher (200 g) Sahne
1 Päckchen (180 g) Schaf-Feta
Utensilien: Kartoffelstampfer (notfalls tut es auch die Gabel), feuerfeste Form
Gesamtkosten: ca. 8,00 €, pro Person 2,00 € 

Zubereiten: ca.30 Minuten
Überbacken: ca. 20 Minuten

Rosenkohl putzen und den Ansatz kreuzförmig einschneiden. Große Kohlköpfchen halbieren. In Salzwasser ca. 12 Minuten garen.
Inzwischen die Kartoffeln schälen, würfeln und in wenig Salzwasser aufsetzen. Je nach Größe sollten die Kartoffelwürfel in 8-15 Minuten gar sein. Die Milch erwärmen.
Den Rosenkohl abgießen. Das Kartoffelwasser abgießen und die warme Milch zu den Kartoffeln geben. Mit dem Kartoffelstampfer die Kartoffeln gründlich zerdrücken, sodass ein weiches Püree entsteht, mit Salz abschmecken.
Den Rosenkohl auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Das Kartoffelpüree darüberschichten.
Backofen auf 200 Grad stellen. Schafkäse mit der Gabel zerdrücken, mit der Sahne gründlich vermischen und auf dem Püree verteilen. Etwa 20 Minuten überbacken, der Auflauf soll eine hübsche goldbraune Kruste bekommen.

Energie sparen:
Backofen ausschalten, sobald sich die erste zarte Bräunung zeigt.

Haselnusspudding
Wenn ich Haselnüsse kaufe, röste ich als erstes alle Nüsse in einer Pfanne, bis sie deutlich duften, lasse sie abkühlen und packe sie anschließend in eine Dose. Die gerösteten Nüsse schmecken um ein Vielfaches leckerer als die unbehandelten. Für diesen Pudding müssen die Nüsse unbedingt geröstet sein.

2-4 Portionen
25 g geröstete Haselnüsse
250 ml Milch
2 EL Zucker
20 g (2 schwach gehäufte EL) Speisestärke
Utensilien: Mixer oder Moulinette zum Zerkleinern der Nüsse
Kosten: ca. 0,60 €, pro Portion 0,15-0,30 €

Die Nüsse im Mixer zerkleinern. Falls Sie kein Gerät zum Zerkleinern haben und deshalb gemahlene Nüsse kaufen, die gemahlenen Nüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fettzugabe leicht rösten.
250 ml Milch abmessen. In einer Tasse Speisestärke mit Zucker und Nüssen mischen. Einen kleinen Teil der kalten Milch dazugießen und rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Die übrige Milch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Stärke-Milch-Nuss-Mischung dazugießen. Nochmal aufkochen, vom Herd nehmen und in eine kalt ausgespülte Schale oder in Portionsschälchen gießen.
Wenn der Pudding vollständig ausgekühlt ist, kann er gestürzt werden.
Fein dazu: Schlagsahne

Eure Rosa Wolff

Wie ihr seht, bio essen muss nicht teuer sein!

Wer mehr Rezepte von Rosa Wolff sucht, dem sei ihre Webseite Arm aber bio ans Herz gelegt. In diesem Sinne wünschen wir euch guten Appetit und sagen bis nächsten Monat

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
Die BLUEPINGU Redaktion

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