Bio + Saisonal - ein starkes Team

Nach dem Motto "Kochen mit den Jahreszeiten mit Rosa Wolff" stellen wir auch im September wieder Rezepte für den kleinen Geldbeutel vor.

Dabei wollen wir aber auch möglichst auf Zutaten zurückgreifen, die in dieser Jahreszeit auch regional verfügbar sind, denn bio+regional sind ein starkes Team. Darüber hinaus schärft es unsere Sinne wieder etwas für die Zyklen der Natur.

Viel Spaß beim nachkochen und genießen! Geben sie die Rezepte auch weiter an Familie, Freunde und Bekannte und beweisen sie, bio essen muss nicht teuer sein!

Mit Couscous gefüllte Paprika
Unüberschaubar die Anzahl der Rezepte, die es für das Füllen von Gemüse gibt. Hier eine vegane Variante, die mit orientalischen und italienischen Elemente spielt.

Für 2 Personen
2 große Paprikaschoten 300 g Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 3 EL Öl 1/2 TL gemahlener oder frisch im Mörser zerstoßener Kreuzkümmel 100 g Couscous 3 EL Rosinen (30 g) 1 Gemüsebrühwürfel Salz 1/2 TL italienische Kräutermischung oder frische Kräuter wie Thymian, Oregano usw. evtl. 1 EL Olivenöl
Von den sauberen Paprikaschoten jeweils einen Deckel abschneiden. Das Fruchtfleisch rund um den Stiel auslösen und fein würfeln. Das Innere der Schoten von Kernen und Samensträngen befreien.

Zwiebel und Knoblauch häuten, Zwiebel fein, Knoblauch grob hacken. In einem Topf, der gerade gut Platz für die Paprikaschoten bietet, 2 EL Öl erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch einige Minuten sanft dünsten. Den Kreuzkümmel hinzufügen und kurz mitbraten, dann Couscous, Rosinen, Paprikawürfel und den halben Brühwürfel dazugeben.
Etwa 2 Minuten mitbraten, dann ca. 150 ml Wasser dazugießen. Herd abschalten und den Couscous 5 Minuten ausquellen lassen.

Inzwischen die Tomaten mit etwas kochendem Wasser übergießen und anschließend die Haut abziehen.

In einem Topf, der gerade Platz für die Paprikaschoten bietet, 1 EL Öl erwärmen und die gehäuteten Tomaten grob zerkleinert hineinlegen. Paprika mit dem zubereiteten Couscous füllen und auf die Tomaten setzen. Im geschlossenen Topf ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen. Wenn die Tomaten anzubrennen drohen, ein paar Löffel Wasser dazugeben.

Zum Servieren eventuell mit einem Spritzer Olivenöl verfeinern.

Was wäre der Herbst ohne Zwetschgen! Deshalb hier ein Rezept für die beliebten Zwetschgenknödel
Statt des üblichen Zuckerwürfels lege ich an die Stelle des Zwetschgenkerns zwei Rosinen. Die bringen auch Süße, und vor allem nehmen sie überschüssige Flüssigkeit auf – der Zwetschgenknödel suppt also weniger.

Für 10-12 Zwetschgenknödel
250 g Magerquark 125 g Grieß 1 Ei 10-12 Zwetschgen (ca. 300 g) 16-20 Rosinen 4 EL Butter 4 TL Semmelbrösel 4 gehäufte TL Zimtzucker

Zubereitungszeit: 25 Minuten Ruhezeit: 30 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Quark, Grieß und Ei in einer Schüssel gut miteinander vermengen, die Masse etwa 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwetschgen auf- aber nicht durchschneiden, den Kern entnehmen und die Zwetschge mit je 2 Rosinen füllen.
In einem weiten Topf Kochwasser aufsetzen.
Die Hände kalt spülen, ein etwa zwetschgengroßes Stück Teig auf die Hand nehmen, zur Kugel rollen, flachdrücken, eine Zwetschge darauflegen und den Teig um die Frucht dicht schließen. So weitermachen, bis aller Teig und alle Zwetschgen aufgebraucht sind. Zwischendurch immer wieder die Hände kalt spülen, damit der Teig nicht in ihnen festklebt.
Die gefüllte Knödel mit Hilfe eines Löffels behutsam ins kochende Wasser einlegen. Das Wasser darf nicht sprudeln kochen, sondern nur leise ziehen.
Nach ca. 15 Minuten Kochzeit in einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und die Semmelbrösel darin leicht anrösten.
Die Knödel aus dem Topf nehmen, kurz abtropfen lassen und auf Teller verteilen. Jeden mit etwas Butterbröseln und Zimtzucler bestreuen.

Tipp:
Bei allen Arten von Knödel und Klößen ist es hilfreich, vorab einen winzigen Probeknödel zu kochen, um zu prüfen, ob der Teig die richtige Konsistenz hat. Zerfällt der Probekloß, können Sie den Teig noch korrigieren, indem Sie mehr Mehl zugeben. Erst wenn der Probekloß perfekt ist, den restlichen Teig verarbeiten.

Eure Rosa Wolff

Wie ihr seht, bio essen muss nicht teuer sein!

Wer mehr Rezepte von Rosa Wolff sucht, dem sei ihre Webseite Arm aber bio ans Herz gelegt. In diesem Sinne wünschen wir euch guten Appetit und sagen bis nächsten Monat

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
Die Bluepingu Redaktion

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