Wer Kinder hat kennt das gut, kaum hat man die Schuhe, das T-Shirt, die Hose gekauft, schon sind sie wieder zu klein. Auch am neuen Spielzeug unserer Sprösslinge oft schnell wieder das Interesse verloren und wir könnten die Liste hier noch beliebig fortführen. So richtig langlebig sind im Alltag unserer Kleinen und Großen nur wenige Dinge.

Ich habe in den letzten 11 Jahren, seit der 'Geburt unseres ersten Sohnes festgestellt, dass wir von den Müttern und Vätern der Nation so einiges in Sachen Nachhaltigkeit lernen könnten. Tauschbörsen sind hier fest etablierter Bestandteil des täglichen Lebens, Kinderwägen werden weiter vererbt, Kleidung wandert quer durch die Familien und Generationen, bis sie verschlissen ist.

Kinderkleidung als Regionalwährung, 1x Babysitten gegen einen Karton Kinderkleidung, das ist regionales Wirtschaften fern des Geldkreislaufes.

Da können wir alle viel mitnehmen fürs Leben, ganz unpolitisch und Spaß macht es meist auch noch. Und das Ganze ist absolut krisensicher, Währungsschwankungen sind in diesem Geschäft äußerst gering! Und wenn wir schon dabei sind, warum nicht gleich weitermachen bei unseren eigenen Sachenbergen. Die Nürnberger Tafel und die Wäremestube wissen sicherlich immer etwas mit dem Überschüssigen anzufangen.

Weiter so, ihr Mütter und Väter dieser Lande, und das nicht nur bei den Kindersachen!

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die BLUEPINGU Redaktion
Frank Braun

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