Freiburger Bürger haben die Genossenschaft Energie in Bürgerhand gegründet, um gemeinsam, mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten.

Beim Beitritt erhält man unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. So ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele der Genossenschaft zu manipulieren.

Die Ziele der Genossenschaft sind:

* Demokratisierung der Energiewirtschaft
* Dezentralisierung der Energieerzeugung
* Ausstieg aus der Atomenergie
* Förderung klimafreundlicher Stromerzeugung
* Ausbau der erneuerbaren Energielandschaft
* Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz
* Ehrliche Preise und klare Strukturen
* Bürger vor Ort an Energiefragen stärker beteiligen

Die Chance diese Ziele zu erreichen ist nun da. Die E.ON will seine Tochter Thüga, in der Beteiligungen an Stadtwerken gebündelt sind, bis zum Sommer 2009 verkaufen. Die Genossenschaft Energie in Bürgerhand will mit einer möglichst hohen Beteiligung dort mit einsteigen. Damit wäre die Genossenschaft Miteigentümer am fünftgrößten Energieversorger. Bei einem entsprechend hohem Anteil würde die Genossenschaft einen oder mehrere Vertreter in den Aufsichtsrat senden können, und könnte somit Einfluss auf die Energiepolitik für über 90 Stadtwerke nehmen.

Das ist eine Chance für Bürger, die Energiepolitik mit zu beeinflussen, hin zu einem zukunftsfähigen Energieversorgungsmodell.

Wir werden das auf jeden Fall unterstützen. Ihr auch?

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die BLUEPINGU Redaktion
Frank Braun

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