Wasser, Luft und Erde sind die Grundlage allen Lebens. Dass Wasser kostbar ist, ist mittlerweile, was den direkten Verbrauch anbetrifft, bei den meisten von uns angekommen. Regentonnen, wassersparende Duschen und Aufsätze für den Wasserhahn findet man mittlerweile in vielen Wohnungen.

Dass aber auch durch unseren Konsum massiv Wasser verbraucht bzw. bei schlauem Einkauf gespart werden kann, das ist ein bislang in der Öffentlichkeit wenig diskutierter Fakt.

1 Tasse Kaffee beispielsweise belastet das globale Wasserkonto mit 140 Litern oder 1 kg Rindfleisch schlägt mit sage und schreibe bis zu 15500 Litern verbrauchten Wassers zu buche.

Diese Zusammenhänge bekannter zu machen und uns in der Folge alle zu einer effizienteren Nutzung von Wasser zu führen, hat sich das Ende 2008 gegründete Water Footprint Network zur Aufgabe gemacht. Dafür wurde das Konzept des "Wasserfußabdrucks" entwickelt, das euren direkten und indirekten Wasserverbrauch ganz nach dem Muster der Co² Rechner ermittelt.

Ihr könnt das unter www.waterfootprint.org selbst einmal ausprobieren!

Zu den Gründern dieser Organisation gehören u. a. der WWF, aber auch Großkonzerne wie Coca Cola, die mit dieser Allianz einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser in unseren Alltag bringen wollen.

Eine sinnvolle Sache, die uns hilft, schwierige Zusammenhänge etwas transparenter und weniger komplex darzustellen und uns damit bei unseren Kauf- und Konsumentscheidungen zu helfen.

Auch hier gilt: auch kleine Veränderungen helfen. Wir trinken noch Kaffee in unseren Besprechungen und essen Fleisch, aber eben nicht in rauhen Mengen, es gibt ja auch genügend andere leckere Alternativen!

Mach den kleinen Unterschied!

Herzlich grüßt
die BLUEPINGU Redaktion
Frank Braun

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