Am Montag, den 24.11.14 fand in Berlin das EINE WELT-Zukunftsforum statt unter dem Motto „EINEWELT - unsere Verantwortung“. Auch BLUEPINGU war  mit einem Workshop zum sozialen Unternehmertum vertreten.

Neben zahlreichen anderen Workshops, interessanten Erlebnisinseln und Diskussionsrunden wurde die Zukunftscharta von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übergeben.

Bei der Zukunftscharta geht es um die Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsziele und sie ist das Ergebnis eines breiten Diskussionsprozesses, an der sich deutschlandweit jeder beteiligen konnte. Merkel lobt den „einmaligen oder zumindest seltenen Prozess“ dass die Zukunftscharta „sozusagen von unten her entstanden ist“. Einerseits endete der Prozess mit der Übergabe der Zukunftscharta, doch andererseits war dies ein Startschuss zur Umsetzung der Zukunftscharta für das kommende Jahr. Mehr zur Zukunftscharta gibt es hier: www.zukunftscharta.de  

In der Zukunftswerkstatt gab es viele Möglichkeiten sich zu informieren, selbst auszuprobieren, aktiv zu werden und zu diskutieren.
Zum Beispiel hat das Team vom Upcycling Atelier aus Rostock Anregungen gegeben , wie jeder einzelne aktiv zu einer besseren Welt beitragen kann. Sie haben gezeigt wie man aus alten T-Shirts Tragetaschen herstellen kann, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt war. Dieses Beispiel veranschaulichte gut, wie einfach es sein kann schon durch Kleinigkeiten etwas zu bewirken.

Des Weiteren gab es auch sehr anregende und informative Erlebnisinseln wie die „Situation Rooms“, in denen Biografien von den unterschiedlichsten Menschen aus mehreren Kontinenten versammelt waren. All diese Menschen hatten eins gemeinsam: Ihre Biografien wurden von Waffen mitgeschrieben. Dies verdeutlichte aus allen Perspektiven, was für einen großen Einfluss Waffen auf die verschiedenen Menschen haben können.

Doch auch auf dem spielerischen Weg wurde Nachhaltigkeit vermittelt. So konnte sich jeder Teilnehmer des Zukunftsforums ein Armband abholen, welches in den darauffolgenden 5 Stationen eingescannt wurde, sobald man die Aufgabe der jeweiligen Station erledigt hatte. So musste ich z.B. Wasserkanister (10 l) eine bestimmte Route entlangtragen, um mir vorzustellen wie anstrengend Wassertransport vom Brunnen nach Hause für Frauen und Kinder in Afrika ist (allerdings sind es dann 20l Kanister). Sobald man sein Armband einscannte wurde auf einer großen Leinwand dein Fortschritt (sozusagen der „level-up“) angezeigt. Zugleich musste man pro „Level“ einen weiteren Partner finden, mit welchem man die nächste Station bestreitet (Station 1 allein, Station 2 zu zweit, Station 3 zu dritt…). So lernte man gleichzeitig auch andere Leute und andere Initiativen kennen.

Mach den kleinen Unterschied
Eure BLUEPINGU Redaktion

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