veganer Knopf

Nach fünf Jahren gönnen wir unserem Regionallotsen zum Jubiläum ein neues Logo! Neben bio, regional und fair - die nach wie vor elementar für die Qualität stehen - kommt ein veganes Knöpfchen hinzu. Damit ist es nun erstmals möglich, unter den bestehenden Einträgen gezielt nach veganen Angeboten zu suchen.

Dabei ist vegan immer ergänzend zu unseren bestehenden drei Qualitätmerkmalen zu verstehen. Es wird also weiterhin keine Einträge mit veganem Angebot geben, die nicht wenigsten bio, regional oder fair sind. Dadurch unterscheidet sich das Angebot beispielsweise deutlich vom "vegan guide" des Vegetarierbundes Nürnberg, der das Thema etwas weiter fasst.

veganbiofairregionalAls Vorbereitung für den neuen gedruckten Regionallotsen - der dieses Jahr erscheinen soll und für den wir auf Lokalherz auf der Suche nach Unterstützern sind - durchforsten wir gerade unseren Bestand und kennzeichnen dabei die veganen Angebote. Also habt noch ein wenig Geduld, bis alles vollständig erfasst ist!

Die vegane Ernährung hat vielfältige Vorteile für Menschen, Tiere und Umwelt, so dass eine vorwiegend vegane Lebensweise sehr zu empfehlen ist. Wenn wir vorleben können, dass ein genußvolles Leben auf diese Art möglich ist, können wir den fatalen Trend vieler Ländern, denen es erstrebenswert scheint, die Nahrungskette in Richtung Fleischkonsum hochzuklettern, vielleicht umkehren.

Der VEBU beschreibt ausführlich die Vorteile einer veganen Lebensweise. Daher an dieser Stelle stichpunktartig die wichtigsten Gedankenanstöße:

  • andere Lebewesen ohne Not zu töten sollte aus ethischen Gründen nicht selbstverständlich sein, auch wenn unsere Gesellschaft dies anders vorlebt
  • werden Pflanzen direkt gegessen, anstatt den Umweg über die Verdauung der Tiere zu gehen, steht ein Vielfaches der Kalorien zur Verfügung, wodurch mehr Menschen satt werden können
  • durch Massentierhaltung leiden nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen, die in den Fabriken unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und systematisch ausgebeutet werden
  • das massenhaft produzierte Fleisch ist nicht unbedenklich im Verzehr
  • der Leichtsinnige Umgang mit Antibiotika ruft mittlerweile schon Ärzte auf den Plan, die eine ihrer wirkungsvollsten Arzneien in Gefahr sehen
  • auch eine vegetarische Ernährung, die Bestandteil des industriellen Systems ist, führt zu Leid und letztendlich dem unnötigen und verfrühten Tod der Tiere. Daher ist es wichtig, beim gelegentlichen Verzehr tierischer Produkte (auch Milch und Käse!) auf die Qualität - bio, regional und fair - zu achten

Aber das Wichtigste: Eine vegane Ernährung ist lecker und abwechslungsreich und kann - bei entsprechender Achtsamkeit - alle Menschen auf diesem Planeten mit den nötigen Nährstoffen versorgen. Die Umstellung erfordert ein wenig Experimentierfreude, aber wenn der innere Schweinehund erstmal überwunden ist, macht es Spaß ein fast unerschöpfliches Terrain an veganen Lebensmitteln zu entdecken. Dabei ist es nicht wichtig, sofort 100% vegan zu sein.

Jede Entscheidung für eine vegane Alternative, ob beim selbst Kochen, unterwegs im Restaurant, beim Kauf veganer Textilien oder der Auswahl von Kosmetik ohne Tierversuche zählt!

P.S.: Im Stadtgarten wird übrigens auch schon seit drei Jahren vorwiegend vegan gekocht und das nötige Wissen dazu in Kochkursen weitergegeben. Bis die Saison wieder losgeht könnt Ihr auch bei der Vegan Taste Week der Albert Schweitzer Stiftung mitmachen oder Euch einen Veggie Buddy suchen.

Mach den kleinen Unterschied!

Mehr zum Thema: