... einen Monat umsonst und draußen Nachhaltigkeit genießen

WANN & WO: 29.06. bis 28.07 Richard-Wagner-Platz zwischen Opernhaus und Theater in 90402 Nürnberg

 

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Im Juli macht ein ungewöhnliches Projekt mitten in Nürnberg Kultur und Nachhaltigkeit erfahrbar. Das „Kulturhauptstädtla“, ein offener Begegnungsort auf Zeit, bildet den Rahmen für ein vielfältiges und lebendiges Kulturprogramm. Zudem lädt ein Café mit geretteten Lebensmitteln zum Entdecken und Verweilen ein.

Vom 29. Juni bis zum 28. Juli entsteht auf dem Richard-Wagner-Platz in unmittelbarer Nähe zum Staatstheater und der Agentur für Arbeit eine kleine Stadt in der Stadt. Das „Kulturhauptstädtla“, erbaut aus Holz und wiederverwerteten Materialien, ist einen Monat lang Bühne, Werkstatt, Marktplatz und vieles mehr für Künstler*innen, Kreative, Vereine und Initiativen, die sich mit Kultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung beschäftigen.

Diskussionen, Ausstellungen, Konzerte, Theater und Poetry-Slams: Das vierwöchige Programm gestaltet sich vielfältig und ist für alle Besucher*innen frei zugänglich. In einem nicht kommerziellen Café, in dem jede*r so viel zahlt wie er oder sie zahlen kann, wird Leckeres aus geretteten Lebensmitteln angeboten. Barrierefrei und ohne Konsumzwang kann man dort Kultur und Nachhaltigkeit selbst erleben und gestalten, ganz nach dem Gedanken der Kulturhauptstadt-Themen „Embracing Humanity“, „Exploring Reality“ und „Evolving Community“.

Das Projekt wird vom N.ORT Kollektiv, bestehend aus Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Sozial- und Umweltwissenschaftler*innen, initiiert, gehört zum gemeinnützigen Verein BLUEPINGU e.V. und wird mithilfe zahlreicher Ehrenamtlicher organisiert. Die Projekt-Initiator*innen und Initiatoren unterstützen mit dem „Kulturhauptstädtla“ die Bewerbung Nürnbergs als Kulturhauptstadt Europas 2025 und das Urban Lab im Rahmen eines Pilotprojektes der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

Ganz im Sinne der Nürnberger Kulturhauptstadtbewerbung, bei der ein nachhaltiger, diverser und für alle Bürger*innen offener Kulturbegriff eine zentrale Rolle spielt, will das „Kulturhauptstädtla“ als vielfältiger, mobiler Begegnungsort zeigen, welches Potential ungenutzte Orte im öffentlichen Raum für die Stadtentwicklung haben, wenn sie durch Bürger*innen bewusst gestaltet werden.

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