Ein Film, der in jeder Schulklasse gezeigt werden sollte! "Danke Dritte Welt, es ist schön, dass die uns ermöglicht, dass wir so gut leben können", sagt das Filmteam am Schluß treffend. Wie beim Film "Die Welle" seinerzeit reibt man sich die Augen und fragt sich, kann das wirklich sein? Oh ja, es kann, sehen sie selbst:

Auf der Webseite zum Film ist zum Projekt folgendes zu lesen:

"Verbraucher in Deutschland zählen zu den größten Schnäppchenjägern Europas. Noch immer ist der günstige Preis eine der wichtigsten Kaufentscheidungen insbesondere bei Lebensmitteln. Gleichzeitig erhoffen sich Viele, Qualität und ökologische Produktion auch zum Sparpreis zu bekommen. Sie lassen sich nur allzu leicht davon überzeugen, das beides gleichzeitig möglich sei und werden zum Opfer fadenscheiniger Unternehmenskommunikation, die mit nichtssagenden oder schöngefärbten Produktbeschreibungen wie „regional“, „kontrollierter Anbau“, „traditionelle Rezeptur“, „Gourmet“, oder mit grünen Verpackungen und nachhaltiger Produktaufmachung darüber hinwegtäuschen, dass für Billigpreise auch nur billige Massenproduktion möglich ist, oft unter Ausbeutung von Menschen und Raubbau an der Natur. Gleichzeitig gibt es einen allgemeinen Wunsch hin zu mehr Transparenz hinsichtlich der Herstellungsprozesse. Man will wissen, woher das Essen kommt, das man Zuhause auf den Tisch stellt. Daraus ergibt sich eine paradoxe Situation: Wer volle Transparenz will, muss bei Kauf von Billigwaren mit den Bildern von Legebatterien, Kinderarbeitern und Pestizideinsatz leben. Wer gesunde, faire und nachhaltig produzierte Waren möchte, wird feststellen, dass dies zum Discountpreis nicht zu haben ist."

Wie wahr!

In diesem Sinne, mach Du den kleinen Unterschied, damit das nicht unsere Wirklichkeit sein wird, wenn in 50 Jahren unsere Kinder diesen Film sehen, sondern Science Fiction. Wir haben es noch in der Hand!

Herzlich

Euer Frank Braun

Bluepingu e.V.

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