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...und was kaufst Du? startete als ein Projekt des gemeinnützigen Vereins ReDiMo e.V.. Seit November 2013 hat sich das Team von ReDiMo nun BLUEPINGU angeschlossen um gemeinsam das wichtige Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) voranzutreiben.

In unseren Workshops machen wir uns mit den Teilnehmern÷ und Konsumenten÷ zusammen auf die Suche nach Hintergründen, Werten, Zusammenhängen und Alternativen. Die Teilnehmer÷ erarbeiten u.a. die Nachteile der konventionellen Textil-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie und kommen darüber ins Gespräch. Sie reflektieren ihr eigenes Kauf- und Konsumverhalten und lernen Alternativen kennen.

Dabei will und kann niemand sagen was "richtig" ist, sondern wir erarbeiten, diskutieren, werten Informationen aus und wägen ab: Welche konkreten Aspekte sind denkbar und für den Einzelnen in seinem Alltag sinnvoll und umsetzbar? Und welche Rolle spielt das Konsumverhalten des Einzelnen im Wirtschaftsgefüge?

Bei allen Angeboten und Begegnungen ist uns sehr wichtig, dass wir niemanden moralisch in die Ecke drängen. Jeder÷ ist sich und seinem eigenen Gewissen verpflichtet. Thematisch legen wir großen Wert auf Vielfalt. Schwerpunkte sind z.B. Textilien, Lebensmittel, elektronische Geräte sowie bio/fair/regional.

Methodisch bedienen wir uns aus verschiedenen Richtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung und stellen dabei die Teilnehmer- und Handlungsorientierung ins Zentrum. Unter anderem mit Zeitungsartikeln, Filmen, Büchern, sowie Diskussionenrunden, Impuls-Inputs, Fantasiereisen und Kleingruppenarbeit schaffen wir vielfältige Zugänge zum Thema. Zum Einsatz kommen außerdem selbst entwickelte Methoden, wie z.B. das Schokoladenexperiment.

Wenn Sie Interesse an unserem Angebot haben (auch wenn Ihre konkreten Rahmenbedingungen von den un­ten stehenden Angaben abweichen) nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir stimmen dann gemeinsam mit Ihnen unser Angebot auf Ihren individuellen Bedarf ab.

Basis-Workshop

Im Basis-Workshop stellen wir den Teilnehmenden das bewusste Einkaufen vor. Sie erarbeiten die Bedingungen der  konventionellen Produktionsweisen in Textil- und Elektronikindustrie, reflektieren ihr eigenes Kaufverhalten und lernen Konsumalternativen kennen.

Zielgruppe: Jugendliche ab 17 Jahren und/oder Erwachsene, z.B. im Freiwilligen Sozialen Jahr, Multiplikatoren÷
Gruppengröße: ca. 24 Personen
Dauer: 4 Stunden
Ort: in Ihren Räumlichkeiten
Kosten: nach individueller Vereinbarung (für FSJ/BFD z.B. VHB 120 EUR zzgl. Fahrtkos­ten)

Workshop – Erweiterung mit GPS/Geocaching-Tour

Bei der Workshop-Erweiterung navigieren Kleingruppen mit GPS-Empfängern durch die Nürnberger oder Erlanger Innenstadt  (andere Städte auf Anfrage), besuchen verschiedene Läden (z.B. Second-Hand-Shop, Bioladen, Eine-Welt-Laden) und lernen so  unterschied­liche Einkaufswelten kennen. Verschiedene Wissens-, Schätz- und Recherche-Aufgaben reichern die Rallye mit  zusätzlichen Informationen und Denkanstößen an. Die Rallye endet in einem Café, wo alle Teilnehmer÷ einen bio-fairen Snack erhalten und die Gewinner gekürt werden.

Dauer: 4 Stunden
Kosten:
 nach individueller Absprache, für FSJ/BFD VHB 100 EUR zzgl. Ver­pflegungsbeitrag 5,10 EUR pro TN
Alternativ: bei schlechtem Wetter findet ein Ersatzprogramm in den Seminarräumen statt

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Anfrage

Wir haben ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf ihre Anfrage!
Ansprechpartnerin für dieses Thema ist bei uns Anna Hielscher, die ihr unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren könnt.

Erläuterung ÷
Die jeweilige Vorgehensweise bei der Verwendung geschlechtsbezogener Personenbezeichnungen bezieht sich unserer Ansicht nach auf zwei wesentlichen Argumente: 

  1. Einerseits die Wahrnehmung der Bezeichneten als einem bestimmten Geschlecht zugehörig und damit verbunden die Diskriminierung andersgeschlechtlicher Personen.
  2. Andererseits führen viele alternative Formulierungen zu einem oberflächlicheren Lesefluss, unter dem die inhaltlichen Aussagen zu leiden drohen.

Um diesem Problem möglichst einfach und pragmatisch zu begegnen, haben wir uns entschieden, bei Personenbezeichnungen das Symbol ÷ zu verwenden, das Personen jeglichen Geschlechts mit einbezieht und gleichzeitig die Lesbarkeit des Textes erhält. Die konkrete Platzierung orientiert sich dabei nicht nur an der grammatikalischen, sondern auch an der sprachlichen Gestaltung. Wir nehmen damit eine Anregung der Bundeszentrale für Politische Bildung auf, die vielen Publikationen ähnlich verfährt. Das Zeichen ÷ steht, unabhängig von der verwendeten Formulierung, für Personen jeglicher Geschlechtszugehörigkeit. So soll diskriminierende Wahrnehmung vermieden und die Lesbarkeit der Texte erhalten werden

Mach den kleinen Unterschied!
Herzlich grüßt das ...und was kaufts Du? - Team

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