Die Bluepingu Highlights im Mai

Im Mai startete die Essbare Stadt ihre Workshop-Saison, außerdem zeigte das AgendaKino den Film Holy Shit mit anschließender Führung auf die Wiese. Mehr dazu erfährst hier!
Workshop-Saison startet bei der Essbaren Stadt

Das Workshop-Programm der Essbaren Stadt begann mit interessanten, informativen und praktischen Workshops in Sachen Gärtnern: “Pflanzreihenfolge im Gemüseanbau” und “Kartoffelturm bauen”.

Lilly vom Hof vErde brachte uns bei, auf was man beim Gemüseanbau so achten muss: Welche Bedingungen von Boden, Nährstoffen, Licht und Temperatur braucht eine Pflanze? Wie plane ich ein Gemüsebeet über mehrere Jahre?
Dabei ist der Begriff der Sukzession ganz besonders wichtig. Sukzession beschreibt die Reihenfolge, in der sich Tier- und Pflanzengruppen an einem Ort abwechseln. Sobald man weiß, in welchem Sukzessions-Stadium sich der eigene Garten (oder ein Beet) befindet, kann man dort gezielt Pflanzen einsetzen, die von dem Standort profitieren und gleichzeitig auch der Fauna gut tun. Mit anschaulichen Beispielen vom Hof vErde konnten die Teilnehmenden viel Wissen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.

Im Kartoffelturm Workshop wurden unter Sinas Leitung mehrere platzsparende Türme im Garten für Alle gebaut. Aus Hasendraht, Stroh und Komposterde entstanden die Kartoffel-Hochburgen. Diese Anbauweise spart Platz und macht beim Bauen auch Spaß! Pro Turm passen 9 Kartoffeln auf 0,2 qm. Das Grün der Kartoffeln wird über die nächsten 3-4 Monate seitlich aus dem Hasendraht wachsen und den Turm in eine grüne Säule verwandeln. Zur Erntezeit erspart man sich dann das übliche in-der-Erde-graben und kann ohne viel Aufwand die Kartoffelernte genießen.

Schau dir das Workshop-Programm 2024 der Essbaren Stadt an.
Mehr zur Essbaren Stadt findest du auf der Projektseite.

Agenda Kino präsentiert “Holy Shit” am Sonntag den 26.5

Der Film Holy Shit war wirklich super, toll umgesetzt. Super Synchronsprecher (Christoph Maria Herbst), der die Pointen bei dem Thema Scheiße sinnvoll zu verwerten, wirklich auf den Punkt gebracht hat. Inhaltlich hat der Film ein großes Spektrum an Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit der wertvollen Ressource “Shit” in Projekten weltweit umgegangen wird und künftig besser damit umgegangen werden kann. Sarah und Joshua von Ingenieure ohne Grenzen haben einen Infostand dabei gehabt und sich gut mit Gästen unterhalten und diskutiert. Der Kinosaal war zur Vorstellung dann etwa halb voll. Alle die nicht da waren, haben echt was verpasst, denn nicht nur der Film war großartig, wir hatten im Anschluss an den Film dieses mal ein kleines Experiment vor bzw. etwas Neues geplant, was voll aufging.

Wir sind zum Filmgespräch zum Urban Gardening Projekt “Die Wiese”, ausgestattet mit Anschauungsobjekt “Komposttoilette”, spaziert. Dort haben uns erstmal Maria und Astrid von foodsharing Nürnberg mit köstlichen geretteten Snacks versorgt. Im Anschluss gab es das tolle Filmgespräch mit Melanie Kyrieleis (Netzwerk für nachhaltige Sanitärsysteme e.V.), die einige Inhalte aus dem Film ergänzte und auch Fragen aus dem Publikum ausführlich beantwortete. Interessiert sahen sich die Gäste auch im Gartenprojekt um und stellten dazu Fragen. Gegen 15 Uhr wurde dann allen Gästen noch Lebensmittel von foodsharing mitgegeben und sich herzlich verabschiedet.

Schau ins Programm des Agendakinos für weitere spannende und lehrreiche Dokus.
Und besuch gerne Die Wiese im Nürnberger Süden.

Picknick am Egidienplatz

Diesen Monat stand wieder ein Picknick an, dieses mal am Egidienplatz. Zusammen wurde geredet, gegessen und ein bisschen gegärtnert. Das Wetter spielte mit und es war super.

Und vieles mehr …

Auf der Wiese gab es wieder die Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt Snack&Schraub, außerdem gab es auf der Wiese eine Pflanzaktion. Im Stadtgarten gab es den Jungpflanzenverkauf und ein Handarbeitstreffen. In Fürth zeigte das AgendaKino den Film “DER VERMESSENE MENSCH”.

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